Haarausfall und seine Behandlung in der Naturheilpraxis
Die Haare zeigen deutlich welche Krankheiten, Vergiftungen, Mangelerscheinungen, übergroße Belastungen in den letzten sieben Jahren waren. Die meisten Haarschäden entstehen durch eine falsche Behandlung. Das Haar kann sich spalten, wird brüchig und matt. Haarausfall wird häufig durch Mangelerscheinungen, ständige Diäten, durch Antibiotikabehandlungen oder durch einen Mangel an weiblichen Hormonen begünstigt.
Ebenfalls kann ein emotionaler Schock (Tod eines geliebten Menschen, Scheidung usw.) zu Haarausfall führen. Nicht zu vergessen ist, dass auch ständige Diäten, den Haaren sehr zusetzen. Rauchen entzieht nicht nur dem Körper viele Nährstoffe, sondern auch den Haaren.
In der Naturheilpraxis werden häufig folgende Mittel angewendet:
Zur Förderung des Haarwachstums kann man Birkenwasser verwenden. Dieses sollte nach jeder Haarwäsche in das Haar einmassiert werden, es fördert den Haarwuchs und kräftigt zusätzlich.
Denken Sie bei Haarausfall immer auch an eine Übersäuerung des Körpers. Nehmen Sie täglich
BasenGold ein (über einen Zeitraum von bis zu 2 Monaten). Empfehlenswert sind auch
Basenbäder (2x wöchentlich anwenden).
Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) kann als Absud zum Spülen nach der Haarwäsche verwenden werden. Ackerschachtelhalm ist reich an Kieselsäure und Kaliumsalzen. Ebenfalls geeignet als Haarspülung ist Brennesseltee.
Bei Mineralstoff- und Vitaminmangel (dieser sollte erst festgestellt werden) kann man Vitamine und Mineralstoffe zuführen z.B. Vitamin-B-Komplex (Folbene), Vitamin C und Vitamin E (
Nachtkerzenölkapseln) und Biotin.
Oftmals ist auch Zinkmangel die Ursache von Haarausfall! Ebenso wichtig sind Calcium, Magnesium und Silicea.
Grüne Mineralerdekapseln sind reich an Kieselerde, Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und Selen. Sie fördern das Haarwachstum und führen zu gesundem Haar. Ebenfalls unterstützt die Einnahme das Säure-Basen-Gleichgewicht. Wunderbar geeignet ist auch das
grüne Mineralerdeshampoo
für das tägliche Haarewaschen, da es sehr sanft zur Kopfhaut ist und zudem noch reich an Mineralien und basisch.
Eine vitalstoffreiche, ausgewogene Ernährung (viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch) ist auch sehr wichtig. Hirse ist ein ausgezeichneter Mineralstofflieferant. Das spagyrische Mittel Cri-regen spag. (Fa. Pekana) hilft sehr gut bei frühem Haarausfall, baldigem Ergrauen. Die Einnahme sollte mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Wichtig ist auch sehr schonende Produkte zur Haarwäsche zu benutzen. Eine Kopfmassage durchgeführt mit Johanniskrautöl, Jojobaöl oder süßem Mandelöl fördert das gesunde Haarwachstum. Ebenfalls helfen ayurvedische Kopfmassagen, diese sollten aber von einem ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden und eignen sich nicht für die Selbstanwendung.
Seelische Probleme und Stress können auch zu Haarausfall führen.
Einige Frauen berichten von durchschlagenden Erfolgen bei homöopathischen Behandlungen. Hierzu suchen Sie am besten einen klassischen Homöopathen/Homöopathin auf, diese/r wird dann eine genaue Anamnese durchführen und das passende homöopathische Einzelmittel für Sie auswählen. Bewährt haben sich z.B. Sepia, Silicea, Lachesis usw. Ein wunderschöner Ratgeber zum Thema Homöopathie und Frauengesundheit ist "
Homöopathie ganz weiblich" von Dr. med. Anja Maria Engelsing.